Hauptmenü
Aktuell > Rennberichte
1. White Point Rennen am 25.01.09
Am 25. Januar startete unser erster Wertungslauf für die SRCO-White-Point –Rennsportmeisterschaft, einer Rennserie, die 2009 neu in unser Rennprogramm aufgenommen wurde, um den Basteltrieb einiger unserer Rennfahrer zu befriedigen. Zum ersten Lauf bestand das Starterfeld aus relativ mageren 7 Teilnehmern, was zum einen an der Erkältungs- und Grippewelle und zum anderen an einigen noch nicht fertig gestellten Fahrzeugen lag.
Erstmals haben wir nach einem neuen System die Startreihenfolge ausgelost, da das Zufallsprinzip unseres Bahnmanagementsystems leider doch nicht zu 100% funktioniert.
So kam es, dass im ersten Lauf unseres ersten Rennens dieser Serie Uwe, Frank, Helmut und Sascha starteten. Dabei musste Uwe auf der gelben Spur antreten und dies bleib den Einstellern dieses Laufes auch nachhaltig im Gehör, da er andauernd „gelb“ rief, damit die Einsetzer, seine Renault Alpine wieder in die gelbe Spur halfen. Resultat war der letzte, vierte Platz, was bei der gelben Spur aber noch kein Unglück bedeutet, da sie die längste Spur der Bahn ist. Helmut, der auf der im Allgemeinen gut zu fahrenden weißen Spur starten durfte, fuhr ein grandioses Rennen mit seinem BMW 3,5 CSL, dessen Karosserie als einzige nicht aus Lexan ist, sondern einem Modellbausatz entstammt. Leider ereilte ihm im zweiten Drittel des Zehnminutenrennens ein Defekt in Form eines lockeren Achsritzels. Durch einen sensationell schnellen Boxenstopps konnte er dennoch auf einen 2. Rang landen. Den Sieg errang Frank auf seinem NSU TTS ungefährdet. Sascha blieb mit seinem 911er Porsche RS somit nur Position drei.
In Lauf zwei wurde Sascha durch Mario ersetzt, der mit einem Ford Capri I an den Start ging. Frank fuhr wieder einen souveränen Start-Ziel-Sieg auf rot, während sich Helmut (blau) und Uwe (weiß) einen heißen Kampf um Platz zwei lieferten, den Helmut schließlich für sich entscheiden konnte.
Im dritten Rennen durfte Timo dann auch einmal mitspielen, während Frank die Position des Einsetzers übernahm und er seinem siegverwöhnten NSU eine Ruhepause gönnen durfte. Uwe verschenkte im Rennverlauf seinen fast sicher geglaubten Sieg auf blau, durch zwei vermasselte Tankstopps seiner Boxencrew an Helmut, der die rot Bahn befuhr. Platz drei ging an den Alfa GTA von Timo auf gelb und Mario beendete das Rennen unauffällig als vierter auf der weißen Piste.
Endlich durfte auch Thomas seinen schicken gelb-weißen Opel Kadett an den Start bringen, mit dem er, nicht ganz unerwartet, auch den Sieg in diesem 4. Lauf auf der gelben Spur errang. Schon in den vielen Trainings mit den White-Point-Boliden zeigte sich, dass dieser Wagen einiges Potential in sich hatte. Dafür, dass es kein ganz so souveräner Start-Ziel-Sieg wurde, sorgte Timo auf der weißen Spur, der als zwischenzeitlich Letzter, dank oder trotz seines „Frosch-F****-grünen Reglers noch bis auf eine halbe Runde an Thomas herankam, der zum Ende mit nachlassenden Pneus zu kämpfen hatte. Den dritten Rang in seinem letzten Rennen erreichte auf rot Uwes Alpine vor Marios Capri auf blau.
In Lauf fünf griff unser Heißsporn Sascha wieder mit ins Geschehen ein, der sich einen harten Fight mit Timo lieferte, welcher dann, vielleicht aufgrund der nur minimal dünnen Lackstärke an seinem von innen bemalten Alfa Romeo, am Ende die Nase mit einer Runde vorne hatte. Für den armen Mario blieb wieder nur Position vier übrig, denn Thomas fuhr souverän und ungefährdet erneut auf Platz eins.
Im vorletzten Rennen des Abends trafen nun erstmals die Bestzeitenkiller Thomas und Frank aufeinander, wobei Thomas, auf blau unterwegs, fortwährend von Frank auf der gelben Spur gejagt wurde. Auch die, wie so oft, hervorragende Tankstrategie von Frank, der im Ziel nur noch einen Tropfen oder 1 % seines Benzinvorrats im Tank hatte, konnte den Sieg von Thomas nicht gefährden. Timo und Sascha durften bei diesem Rennen nur Statisten spielen und hatten nach den 10 Minuten des Rennens bis zu vier Runden weniger als, als der Opel Kadett und der NSU TT unserer scheinbaren Meisterschaftsfavoriten.
Das Schlussrennen bestritten dann mit Frank, Thomas, Helmut und Sascha vier wirklich schnelle Fahrer, wobei bei Helmuts BMW erneut der Defektteufel zuschlug und sich sein Motorritzel erneut löste… Leider gab er nach diesem neuerlichen Defekt, eventuell resultierend aus einem zuvor erlittenen Abflug von der gelben Bahn, auf und ließ den Boliden abseits der Strecke ausrollen. Sascha hatte gegen die verbleibenden Fahrer Thomas und Frank keine Chance. Die Zielflagge sah zum wiederholten Male Frank als erster, der auf der weißen Spur fuhr, während Thomas auf der vielleicht etwas langsameren roten Spur sein Glück versuchte.
Das Ergebnis unseres ersten Laufes war dann denkbar eng: Frank siegte mit 740 Punkten vor Thomas mit 730 Punkten, wobei beide Protagonisten je 2 schnellste Rennrunden auf unserem Aushang zu verzeichnen hatten, Frank allerdings 122 Runden und Thomas lediglich 121 Runden in allen vier gefahrenen Läufen absolvierten. Auf dem dritten Rang folgte Helmut (95 Runden), obwohl er im letzten Lauf ausschied und somit nur als Laufletzter gewertet wurde. Darauf folgten Timo (109 Runden), Uwe (107 Runden), Sascha (106 Runden) und Mario (100 Runden)
Ein schöner Renntag ging damit zu Ende und wir warten mit Spannung auf den nächsten White-Point-Lauf am 13 Februar 2009, an dem hoffentlich noch weitere schöne Boliden der 60er und 70er Jahre teilnehmen..
Timo Brüggemann
Teilnehmer: Timo: Alfa Romeo GTA
Helmut: BMW 635
Uwe: Renault Alpine A110
Frank: NSU TT
Thomas: Opel Kadett C Coupe` GT/A
Sascha: Porsche 911 Carrera
Mario: Ford Capri RS2600
Untermenü